Die Umwelt schützen - nichts tun ist keine Option
Jeder von uns erlebt es und es wird immer deutlicher: der Klimawandel ist in vollem Gange - weltweit steigende Temperaturen, zunehmende Starkregen- und Sturmperioden, Dürre, Überschwemmungen, Naturzerstörung ...
Wie haben uns schon früh dem schonenden Umgang mit den natürlichen Ressourcen verpflichtet gefühlt. Große Möglichkeiten haben wir als vergleichsweise kleiner Weihnachtsmarktstand zwar nicht. Aber von Anfang an haben wir z.B. Glas, Plastik und Pappe/Papier separat entsorgt. Und mit dem Ausschank unserer Getränke in die begehrten Keramiktassen seit mehr als 30 Jahren sind wir auch in der Müllvermeidung ganz weit vorne.
Bei den Zutaten können wir den Orangensaft, die Zitronen und (wenigstens zum Teil) die Gewürze in Bioqualität und aus nachhaltigem Anbau beziehen. Vor allen beim Orangensaft aus einer spanischen Cooperative entfällt damit die Reise um die halbe Welt.
Finanzieller Klimabeitrag
Darüber hinaus wollen wir aber auch für die Emissionen einstehen, die wir nicht vermeiden oder beeinflussen können. Dazu ließen wir uns in den letzten Jahren von dem renommierten Unternehmen ClimatePartner unseren CO2-Ausstoß berechnen und zahlten dafür einen finaziellen Beitrag zur Behebung von Umweltschäden. Natürlich können wir mit unseren beschränkten Möglichkeiten keine Null-Reduktion bei Emissionen erreichen, aber wir können über einen solchen finanziellen Klimabeitrag helfen, die Schäden auszugleichen, die wir durch unsere unabwendbaren Emissionen verursachen.
Bäume für den Harz
Dabei hatten wir ein Wiederaufforstungsprojekt im Harz unterstützt, das aber inzwischen zu Ende gebracht ist. Die Zusammenarbeit mit ClimatePartner haben wir auch beendet, weil sie sich nach einer Neuausrichtung auf größere Unternehmen konzentrieren und für unsere bescheidenen Verhältnisse kein passendes Angebot finden konnten. Wir wollen aber nicht aufhören, unseren angemessenen Beitrag für die Natur zu leisten.
Viele unserer Gäste haben ein inniges Verhältnis zum Harz. Er bildet das nächst gelegene große Naherholungsgebiet, in das es auch die Wolfenbütteler*innen zieht. Leider setzt der Klimawandel dem Harz und seinem Baumbestand sehr zu, was uns allen sehr weh tut. Von daher liegt es nahe, dass wir nun Projekte unterstützen, die in die Wiederaufforstung der arg ramponierten Harz-Vegetation inverstieren wollen.
In diesem Jahr haben wir für eine Baumpflanz-Aktion von Radio Brocken gespendet. Und 250 Bäume sollten es schließlich schon sein, sonst ist der Tropfen auf den berühmten heißen Stein doch zuuu klein. Wir sind froh und auch ein bisschen stolz, unseren - wenn auch bescheidenen - Beitrag leisten zu können.




