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Immer eine Reise wert |
"Wulferebutle"- ein Name viel
älter als die Stadt: 1118 erstmals als Wasserburg erwähnt, mehrfach zerstört, als Schloss ab 1283
von Heinrich dem Wunderlichen ausgebaut und nach 1432 für mehrere Jahrhunderte offizielle Herzogsresidenz.
Heute präsentiert sich das im Dreißigjährigen Krieg zerstörte Schloss
so, wie Herzog August und sein Sohn Anton Ulrich es wieder aufbauten, und die historischen Herzogappartements legen eindrucksvoll Zeugnis ab vom prunkvollen Ambiente fürstlichen
Wohnens und Repräsentierens.
Zu den herausragendsten Bürgern zählt G.E. Lessing, der hier mehr als zehn Jahre herzoglicher Bibliothekar war. Die Bibliothek galt
damals als bedeutendste Büchersammlung des Abendlandes. Prunkstück ist das Evangeliar
Heinrichs des Löwen aus dem Jahr 1188. Von der Bundesrepublik Deutschland für 32,5 Mio. DM 1983 ersteigert, ist es seitdem in Wolfenbüttel zu Hause.
Im
letzten Krieg unversehrt geblieben, wird das Straßenbild
in der Innenstadt heute von historischen Häusern aus mehreren
Jahrhunderten geprägt. Neben barocken Repräsentationsbauten sind viele Straßen in mittelalterlichem
Fachwerk erhalten geblieben; so stellt die den Kornmarkt begrenzende Reichsstraße das wohl prächtigste
und einheitlichste Ensemble der Altstadt dar. |
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